Neuigkeiten und Aktivitäten 2025
13. u 14. Dez

Immer am 3. Adventswochenende veranstaltet unser Geschichtskreis seine heimatkundliche Ausstellung in Verbindung mit einem Adventskaffe. Diesmal unter dem Titel „Wickrather Sportvereine und Sportstätten“. Eine Besucherin schreibt uns: „…komme gerade aus der Ausstellung. Ganz toll, vielen Dank. Ich habe bei vielen Bilder und Geschichten eine Gänsehaut bekommen.  Vieles was man aus der Kindheit kannte....“ So ging es wohl auch noch vielen Besuchern. Besondern Dank an Kurt Eitel und Uli Schröders! Hier zu den Bildern

06. Dez

„Wickrather Vereine laden zum Advent auf den Lindenplatz“ und viele Wickrather und auch Nicht-Wickrather kamen pünktlich zum Lindenplatz. Alle Vereine hatten sich gut vorbereitet, boten einige Überraschungen auf und selbst der Nikolaus kam für einen Besuch vorbei. Erstmals kamen die neuen Holzbuden zum Einsatz, die im Laufe des Jahres von unserem Chefhandwerker Kurt Eitel vorbildlich zum schnellen Auf- und Abbau hergerichtet wurden.

29. Nov

Die männlichen Vorstandsmitglieder unseres Vereins trafen sich heute wieder auf dem Lindenplatz um die Quadtr. mit einem weihnachtlichen Glanz zu versehen. Haben die Jungs wieder toll gemacht. Am Nachmittag trafen sich dann die Wickrather Schützen auf dem Lindenplatz, um in einer kleiner Feierstunde mit Weihnachtsliedersingen und vielen Kindern den Weihnachtsbaum zu schmücken. In der daran anschließenden Aktion wurde der Weihnachtsbaum im Kreisel auf der Trompeterallee auch mit Kugel, Schleifen und Päckchen geschmückt. Wickrath dankt den Akteuren für die gelungen Aktionen Hier zu den Bildern

15. Nov

Die heutige Gedenkfeier zum Volkstrauertag wurde wieder unter der Leitung unserer Mitglieder Achim Schillings und Jürgen Wackerzapp auf dem Wickrather Ehrenfriedhof durchgeführt. Die bewegende Veranstaltung, mitgestaltet von der Wickrather Realschule, mit Vorträgen zu den Erlebnissen einer Schülerreise zu der Gedenkstätte Bergen-Belsen. Die Gedenkrede hielt Jochen Klenner Mitglied des Landestages. Klenner erinnerte auch an den Besuch mit seiner Familie in Bergen-Belsen, schlug einen Bogen in die heutige Zeit, wo wir weitergeben müssen, dass Kriege grausam sind und alles zu tun ist, dies zukünftig zu verhindern. Die musikalische Unterstützung lieferte der Keyenberger Musikverein und The Castle Pipers mit ihren Dudelsäcken.

27. Aug

Norbert Degen, gebürtig aus Krefeld-Hüls, organisierte für unseren Geschichtskreis einen Ausflug in seine Heimatstadt. Heute fuhren 11 Mitglieder zu einer Führung durch den Ortskern von Hüls. Unter sachkundiger Führung wurde die neugotische Pfarrkirche, die Burgruine von 1455, das ehemalige Beginenkloster, die Konventkirche und das Heimatmuseum besichtigt. Nach einer Mittagspause im "Café Haberstroh" fuhr man dann noch zur Bockwindmühle in Tönisberg, deren Renovierung erst in diesem Jahr abgeschlossen wurde. Danach ging es noch zu einem abschließenden Café. Die Teilnehmer waren begeistert von den kulturellen Schönheiten.

24. Aug

Besucherrekord beim Kinderfest! Zum Abschluss der Sommerferien hatten wir in diesem Jahr zum 15. Mal Kinder bis zu zehn Jahren zum traditionellen Kinderfest auf der Wickrather Schlosswiese eingeladen. Mit solchem Zuspruch hatten aber selbst wir nicht gerechnet. Bei idealem Sommerwetter tummelten sich mehr als vierhundert Kinder nebst Eltern und Großeltern auf dem Festplatz. Das Team des HuVV, unterstützt von der Freiwilligen Feuerwehr Wickrath und weiteren tatkräftigen Helfern gab sein Bestes, aber angesichts der Menge der kleinen Besucher bildeten sich dennoch lange Schlangen vor den einzelnen Ständen, was von den Kindern meist mit bemerkenswerter Geduld hingenommen wurde. Neben Spielen wie Büchsenwerfen, Entenangeln und Torwandschießen sowie dem gut besuchten Maltisch, zeigte die Wickrather Feuerwehr ein echtes Feuerwehrauto und bot den Kindern Gelegenheit, ihre Treffsicherheit am großen Löschschlauch zu erproben. Gut beschäftigt waren auch der Luftballonkünstler und die Kinderschminkerinnen, die am Ende Überstunden machen mussten, um möglichst alle Wünsche zu erfüllen. Vor dem Abschied gab es dann für die Kinder, die mitgemacht hatten, noch jede Menge kleiner Preise. Die Organisatoren vom Heimat- und Verkehrsverein zeigten sich am Ende erschöpft, aber zufrieden in ihrem Bemühen, Wickrath auch für junge Familien ein Stück lebens- und liebenswerter zu machen. Hier zu den Bildern

16. Aug

Rainer Kühn unser Vorsitzender des Geschichtsvereins und Parkführer hatte heute wieder zur großen Runde durch den Park eingeladen. Ca. 25 Interessierte sind dem Aufruf gefolgt und haben aufmerksam den Erklärungen zugehört und auch einige Bilder mit nachhause nehmen können. Diesmal hatte unsere Einladung besonderes Interesse geweckt und die Führung wurde durch drei Pressevertreter ergänzt!

26./27. Juli

Das Fest am See macht Menschen „so glücklich“ – war am 28. Juli die Überschrift der Rheinischen Post zum Artikel über die Veranstaltung. Der HuVV ist wieder zufrieden mit der schönen Veranstaltung, bei gutem Wetter (trotz schlechter Vorhersagen), netten Besuchern, ansprechenden Verkaufsständen, vielfältige Speise- Getränkeangebote und einem tollen Bühnenprogramm. Dank auch an MGMG, die wieder solide Arbeit geleistete haben!

09. Juli

Wickrath geht viral: HuVV startet auf Instagram, Youtube und TikTok! Geschichte trifft Gegenwart: Wir haben jetzt eigene Kanäle auf Instagram und TikTok erstellt – mit dem Ziel, die spannende Historie des Ortes, aktuelle Vereinsaktivitäten und unterhaltsame Beiträge einem breiteren, auch jüngeren Publikum zugänglich zu machen. „Wir wollen zeigen, wie vielfältig Wickrath ist – mit all seinen Geschichten, Menschen und Traditionen“, sagt Vorstandsmitglied Uli Schröders. Die ersten kurzen Videos sind bereits online und stoßen auf reges Interesse: Bis zu 400 Aufrufe verzeichneten die Clips bereits nach zwei Tagen – Tendenz steigend. Was erwartet die Zuschauer?
Neben historischen Fotos und spannenden Einblicken in die Vergangenheit von Wickrath werden auch Straßennamen erklärt, plattdeutsche Anekdoten vorgetragen und Veranstaltungen des Vereins angekündigt. Besonders beliebt oder in Planung: kleine Quizformate, bei denen zum Beispiel alte Wickrather Gebäude erkannt oder Details aus Fotos erraten werden können. Mitmachen erwünscht!
Alle Wickratherinnen und Wickrather – egal ob jung oder alt – sind eingeladen, die Kanäle zu abonnieren, mitzuraten, zu kommentieren oder alte Fotos beizusteuern. Wer historische Schätze im privaten Fotoalbum entdeckt oder spannende Anekdoten aus Wickrath kennt, darf sich gerne melden. Die Kanäle finden Sie über die Verlinkung rechts oder über die Startseite!

27. Juni
Heute verstarb im Alter von 84 Jahren Peter Plümäkers. Peter war ein Mann der sich interessiert mit der Wickrather Geschichte auseinandersetzte, in unserem Geschichtskreis über 20 Ausarbeitungen vorstellte und auch die entsprechenden Vorträge gehalten hat. Seine letzte Ausarbeitung: „Eine Ahnengalerie aus dem Schloss Wickrath“ konnte er leider nicht mehr vollenden. Peter wird in unserem Geschichtskreis eine schwer zu schließende Lücke hinterlassen. Für sein Engagement und langjährige Treue zum Heimat- und Verkehrsverein Wickrath e.V. danken und ehren wir ihn über den Tod hinaus. Unser aufrichtiges Beileid gilt seiner Familie
23. Jun

33. Plattdeutscher Nachmittag Bei Temperaturen knapp unter dem Siedepunkt waren die Sorgen groß, dass zum 33. Plattdeutschen Nachmittag am 22. Juni 2025 im evangelischen Gemeindezentrum die Aktiven weitgehend unter sich bleiben würden. Umso größer war die Erleichterung, dass doch so manche hitzeresistenten Freundinnen und Freunde der Wickrather Mundart die Reihen füllten. Uli Mones begrüßte die Gäste und entschuldigte die Initiatorin Irmgard Bautz, die leider nicht dabei sein konnte. An diesem Tag übernahm er erkennbar den Part des heiter-nachdenklichen Geschichtenerzählers. Er erinnerte sich an seine harten zehn Jahre im Grevenbroicher Exil, bis ihn das Heimweh schließlich von der Erft wieder Richtung Niers und Karotte trieb, dorthin, wo noch sein Elternhaus an der einstigen Gasstraße steht. Hier werden noch Traditionen gepflegt, Nachbarschaft großgeschrieben und Feste gefeiert. Sein Ratschlag fürs Leben: „Mensch, bliff Mensch!“ Kurt Eitel stellte in „Et bääste Stück“ die Allround-Nutzung einer „Kump“ vor, die früher nicht nur als Badewanne diente. Einst Waschzuber, Kartoffelwaschanlage, Heringsfass und Bowlegefäß in einem, steht sie heute – in Ehren ergraut – als Blumentopf im Garten. In „Alles verjäte mer net“ begegnete er auf dem Markt unverhofft seiner verflossenen Jugendliebe. Herzklopfen inklusive – und die Erkenntnis, dass die Zeit nicht zurückzudrehen ist. Es blieb bei diesem einen, bittersüßen Wiedersehen – aber das wirkte besser als jede Pille. Für herzhafte Lacher sorgte anschließend die Geschichte vom Kölner Zoo: Als der Gorilla starb, steckte man kurzerhand einen Arbeitslosen in dessen Fell. Pech: Er landete versehentlich im Löwengehege – Todesangst pur. Glück: Der Löwe entpuppte sich ebenfalls als Fake. Gertrud Voiß wusste mit einer Erzählung über eine „Prumetaat“ zu begeistern, die sie und ihr Bruder zum Aufbacken bei Bäcker Krappen abliefern sollten. Dummerweise fiel beim Naschen das gute Stück auf den Boden, wurde vom nachsichtigen Bäcker aber durch eine neue Torte ersetzt. Aus Furcht vor möglichen Folgen für den Allerwertesten erzählten die Kinder zu Hause nichts. Nur Mutter wunderte sich über die winzigen Pflaumen. Waren die wirklich beim Backen so geschrumpft? Erst ein Jahr später folgte die Beichte. Unverzichtbar für jede Hausfrau war der „Schöttelplack“, von dem die folgende Geschichte handelte. Es gab im Haushalt keinen „Uesel oder Knöös“, dem Mutter mit dem Spültuch nicht zu Leibe rückte – einschließlich triefender Rotznasen. Schließlich gab es noch einen kostenlosen und todsicheren Abnehmtipp: Einfach ein quietschendes Plastikschwein in den Kühlschrank stellen, was auf verschlungenen Pfaden die Pfunde purzeln lässt. Von der Tücke des Objekts handelten mehrere kleine Episoden, die Bianca Kempers vortrug. „D´r Krollekopp“ drehte sich um die Beobachtung einer Dame, die man nur von hinten sah. Ständig zupfte und rupfte sie an ihrer Frisur herum und brachte sie in die gewünschte Form, dass es einem auf die Nerven ging. „Ob die nit weeß, wie doll se es?“ Als sie sich umdrehte – war´s ein Mann. Auch im nächsten Stück ging's um Damenfrisuren. Nach dem Friseurbesuch stichelte der Ehemann: „Sieht komisch aus.“ Ihre Replik: „Und? Hast du mich je gefragt, ob mir deine Glatze gefällt?“ Ein Spieglein an der Wand durfte dann ebenfalls mitreden und klärte darüber auf, was im Leben wirklich zählt. Und selbst das wildeste Kind erweist sich am Ende doch als „e lecker Schlömmke“. Norbert Degen war wie immer für die musikalischen Einlagen zuständig. Früher hatte er den Song „Klappertüüt“ oft mit seinem Enkel vorgetragen, doch auch solo sorgte seine Ode an den Panhas zu allen Tageszeiten und mit merkwürdigsten Beilagen für Stimmung in der Bude. Brutaler wurde es beim selbst verfassten „Seekoas-Blues“, der von dreisten Ameisen handelt. Sie störten beim Rendezvous wie beim Verrichten des „Geschäfts“ im Möhrenbeet und wurden erbarmungslos bekämpft. Auf vielfachen Wunsch erklang auch der Evergreen „Oma Schlomm“ wieder einmal, die das „verdammte Puutepack“ mit dem Schöttelplack verkamesölte. Und obwohl Käthi Herbertz, Urgestein des Plattdeutschen Nachmittags, aus gesundheiitlichen Gründen nicht teilnehmen konnte, war sie zumindest musikalisch mit ihrem „Liedsche van Weckre“ präsent. Wie im Fußball wurde zwischendurch eine wohlverdiente Trinkpause eingelegt – und siehe da: Sowohl Vortragende als auch Publikum überstanden die Hitze unbeschadet. Ein herzlicher Applaus verabschiedete die Vortragskünstler – in der Hoffnung, dass sie auch im nächsten Jahr mit köstlichen Anekdötchen wieder mit dabei sind und sich vielleicht auch neue Talente trauen „platt te kalle“. Die gesammelten Spenden fließen in die Anschaffung von Defibrillatoren für die ev. Gemeinde.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

09. Juni

Bei unbeständigen Wetterverhältnissen schickte uns Petrus, in der Zeit unser diesjähriges Jazz-Picknicks, liebe Grüße. Die Besucherzahl und die Stimmung knüpften an die letzten Jahre. Die Redhous-Jazzband überzeugte wieder in einem begeisterten zweistündigen Programm und die Jazzer durften erst mit mehreren Zugaben die „Bühne“ verlassen!

05. Mai

Unser aufmerksamer Vorstandskollege Achim Schillings musste gestern mit Entsetzen feststellen, dass das „Wickrather Begrüßungsschild“ auf der Wickrathberger Str. feinsäuberlich und fachmännisch aus dem Rahmen geschraubt wurde. Der Heimat- und Verkehrsverein hat Anzeige gegen unbekannt erstattet und bittet um sachdienliche Hinweise. Entweder an ein Vorstandsmitglied oder an die Polizeistelle

31. Mrz
Heute mussten wir leider zur Kenntnis nehmen, dass unser Vorstandsmitglied Gisela Pruß plötzlich und unerwartet verstorben ist. Gisela Pruß gehörte seit 2016 als Beisitzerin unserem Vorstand an, stand dem Verein immer mit Rat und Tat zur Verfügung sowie half sie administrativ bei vielen unseren Veranstaltungen.  Ihr Tod macht uns betroffen. Für ihr Engagement und langjährige Treue zum Heimat- und Verkehrsverein Wickrath e.V. danken und ehren wir sie über den Tod hinaus
30. Mrz

Das musikalische Schaulaufen fand heute seinen festlichen Abschluss mit dem Singen der Chöre. Den Nachmittag im rappelvollen Gemeindezentrum eröffnete der Chor „Cantare“ mit geistlichen Liedern und dem „Das klinget so herrlich“ aus der „Zauberflöte“. Bei „Meine Zeit steht in deinen Händen“ beeindruckte das gekonnte Wechselspiel von sanften und kraftvollen Parts.

13 Mädchen und Jungen des Kinderchors „crescendos“ trugen zwei muntere Stücke aus dem Singspiel „Jona“ vor, bevor es international wurde. Die mutigen, jungen Solistinnen und Solisten meisterten die schwierigen Passagen auf Spanisch („Un poquito cantas“) und sogar Zulu („Masithi Amen“) bravourös und holten sich dafür tosenden Applaus des begeisterten Publikums ab.

Auch der dritte vom evangelischen Kirchenmusiker Jens Ebmeyer geleitete Chor „TonArt“ wusste mit modernen geistlichen Liedern zu überzeugen. Das „Hallelujah, Salvation and Glory“ begann zart, weitete sich dann aber zu einem opulenten, mehrstimmigen Lobpreis. „Freedom is coming“ verflocht die unterschiedlichen Stimmen zu einem anspruchsvollen, polyphonen Gewebe.

Das traditionell in florale Volkstracht gewandete Folkloreensemble „Katjuscha“ unter Leitung von Tanja Lutz am Akkordeon setzte diesmal eher auf schwermütige Melodien wie etwa mit dem melancholischen „Die dunkle Moldawierin“, das eine Liebe in Zeiten des Krieges beschreibt. Großartig waren auch hier die Leistungen der verschiedenen Solistinnen, für die das Ensemble zum Backgroundchor umfunktioniert wurde. Am Schluss mussten die Zuhörer aber nicht auf das überaus beliebte „Kalinka“ verzichten.

Der Gesangsverein „Eintracht“ Wickrathberg musste kurzfristig grippebedingt seinen Dirigenten H. J. Fröschen ersetzen. Zum Glück war Jens Ebmeyer bereit, in die Bresche zu springen und übernahm spontan die Leitung der „alten Säcke“ – so die musikalisch-ironische Selbstbezeichung im ersten Lied der Playlist. Aber Alter schützt vor Sangesfreude nicht – kräftig wie eh und je erklangen „Butterfly“, der Shanty „Wellerman“ und das „Altbierlied“.

Zum Abschluss präsentierte der Frauenchor „Grenzland“ mit Dirigent Gerd Faßbender ein abwechslungsreiches Crossover-Programm mit populären Titeln von Udo Jürgens, Louis Armstrong und ABBA. Den Nachmittag beendete ein knackig vorgetragener „Chattanooga Choo choo“.

27. Mrz

Jutta Koch & die JazzPeppers eroberten das Publikum im Sturm. Dank vieler Jahrzehnte Bühnenerfahrung fand die charismatische Protagonistin sofort einen Draht zu ihren Zuhörern und ließ die Grenzen zwischen Bühne und Zuschauerraum zunehmend verschwimmen. Besonders spannend: Die oft mehr als 100 Jahre alten Jazzklassiker wirkten je nach Interpretation ganz unterschiedlich – mal rauchig und kraftvoll durch Jutta Koch, mal cooler und intimer durch ihren Mann Uwe Koch, der auch das Keyboard bediente. Immer wieder hielt es einzelne Zuhörer nicht auf den Stühlen und eine improvisierte Tanzfläche poppte neben der Bühne auf. Für einen der Höhepunkte des Abends sorgte dann jedoch Saxophonist Erich Ermeding, im Zivilberuf Gladbacher Augenoptiker in 4. Generation. Er erweiterte seinen potentiellen Kundenstamm, indem er einen Stuhl im Publikum erklomm und dort ein röhrendes Solo hinlegte, so dass den Gästen drumherum Hören und Sehen verging. „It´s wonderful“ – schon das Eröffnungsstück eignete sich als passende Überschrift für diesen denkwürdigen Abend.

26. Mrz

Für das Salonorchester „Die Ohrwürmchen“ waren kleinere Umbauarbeiten im Nassauer Stall nötig. Bis alle Streicher, Bläser, Keyboard, Schlagzeug, Akkordeon sowie der Dirigent ausreichend Platz gefunden hatten, mussten einige Stühle umgeräumt werden. Auch wenn Dirigent Frans Hamelers aus gesundheitlichen Gründen in seiner Beweglichkeit eingeschränkt war, so entlockte er mit großer Hingabe seinen Musikern doch quicklebendige Operettenmelodien mit Schwerpunkt auf Werken von Franz Lehár. Ein besonderes Highlight war Deli Kaumanns, die – sonst an der ersten Violine – im gefühlvollen "Wolgalied" mit einem glockenklaren Sopransolo überzeugte. Auszüge aus „My fair Lady“ beschlossen einen vergnüglichen Abend und gaben den ein oder anderen „Ohrwurm“ mit auf den Heimweg

25. Mrz

Ein Heimspiel für das Wickrather Duo „Alla Breve“ aus Vater Michael Lutz am Akkordeon und Sohn Daniel an der Violine. Furios startete Daniel Lutz mit der technisch höchst anspruchsvollen „Partita D-Moll“ von J. S. Bach. Beide Instrumente harmonierten dann meisterhaft zu getragenen Arien von Händel, flotten Walzern von Strauß und zackigem Tango von Piazzolla. Für einen besonderen Höhepunkt des Abends sorgte als Überraschungsgast ein weiterer Spross der Musikerfamilie: Der 14-jährige mehrfache Preisträger von „Jugend musiziert“ Waldemar Lutz brillierte am Akkordeon mit 3 Sätzen aus der Suite Nr. 3 von Zolotarjov. Dem Publikum wurde schwindlig von dem rasenden Tempo, mit dem die Finger in traumwandlerischer Sicherheit über die Tasten und Knöpfe huschten. Ein donnernder Applaus verabschiedete die drei Vollblutmusiker und die liebenswürdig moderierende Mama Tanja Lutz.

24. Mrz

Der Montag markierte den Auftakt der Konzerte in besagtem Nassauer Stall, zu dem das „Sabine Kühlich Trio“ antrat: Alex Morsey (Bass), André Spajic (Schlagzeug) und eben die mehrfach preisgekrönte Jazz-Interpretin Sabine Kühlich. Die in Gera geborene Musikerin studierte Jazz-Gesang in Amsterdam und New York und unterrichtet in diesem Fach nun selbst. Wenn auch der Abend unter der Überschrift „Chansons & More“ stand, ließ sich die Liebe der drei Vollblutmusiker zum Jazz nicht verheimlichen. Das warme Timbre Sabine Kühlichs und die entfesselten Instrumentalsoli von Morsey und Spajic ließen die Zuhörer ihr Kommen zu keinem Zeitpunkt bedauern: „Non, je ne regrette rien“. Ermöglicht wurde das Engagement des Trios für die Musikwoche durch die Stiftung Jürgen Kutsch. Sie fördert Bildung, Kunst und kulturellen Dialog sowie Jugendarbeit und hilft benachteiligten Menschen bei der Integration in die Gesellschaft.

23. Mrz

Der Auftakt der 34. Wickrather Musikwoche bildete am Sonntag das bewährte „Trio varié“, bestehend aus Peter Fett (Bratsche, Klarinette, Saxofone), Maren Winkelmann (Violine, Fagott) und Gabriele Froitzheim (Klavier). Diesmal lag der Fokus nicht so sehr auf klassischen Stücken, sondern französischen Chansons, Jazz-Standards, Wienerlied und beliebten Musical-Melodien, wie immer beschwingt und charmant vorgetragen. Die unterschiedlichen Instrumentierungen sorgten für abwechslungsreiche Klangfarben, die das Publikum im evangelischen Gemeindehaus in beste Laune versetzten.

22. Mrz

Dem Aufruf „wir putzen Wickrath heraus“ im Rahmen des Mönchengladbacher Frühjahrsputzes sind viele Wickrather gefolgt. Besonders zu erwähnen ist, dass viele Kinder mit Eltern und Großeltern an der Aktion teilgenommen haben. Für 10:15 hatte sich Oberbürgermeister Felix Heinrichs und Geschäftsführer der GEM Jens Hostenbach, mit Frau Tillmanns Leiterin der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und Herrn Soufian Schmidt Logistikleiter angemeldet um den Sammlern eine Stärkung mit auf den Weg zu geben. Gut organisiert nach Straßen strömten die Trupps aus und kamen nach knapp 2 Stunden mit gefüllten „blauen Säcken“ wieder zurück. Zigarettenkippen waren wohl der meist gesammelten Unrat, aber auch Schnapsflaschen versteckten sich unter manchen Büschen. Allen Helfern ein Dank und an alle „Wegwerfer“ etwas mehr Umsicht! Hier zu den Bildern

20. Mrz

Heute hielt unser 586 Mitglieder zählende Verein im Nassauer Stall seine diesjährige Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen ab. Nach den Regularien und Berichten, wo u. a. Vanessa Odermatt, als Kassiererin eine positive Kassenlage vorstellen konnte und Entlastung des Vorstandes, ging es zu den Neuwahlen. Der gesamte Vorstand wurde einstimmig, mit Selbstenthaltung, wiedergewählt und setzt sich wie folgt zusammen: Vorsitzender – Uli Mones; Stv. Vorsitzender – Prof. Dr. Knut Jacobi; Kassenwartin – Vanessa Odermatt; Schriftführer, Pressewart und Internetbeauftragter - Hubert Hack; Beisitzer - Irmgard Bautz, Norbert Degen, Kurt Eitel, Hildegard Krane, Bernhard Magiera, Gisela Pruß, Achim Schillings und Uli Schröders. Als Kassenprüfer wurden Frank Merhar und Hans Finken gewählt. Ebenso konnte der Haushalt 2025 verabschiedet und der Mitgliedsbeitrag von 10,00 €/a bestätigt werden. Die Mitglieder wurden animiert Vorschläge für neue und zusätzliche Aktivitäten des Vereins einzubringen. Zum Abschluss der Versammlung stellte Uli Schröders, unterstützt durch eine PowerPoint-Präsentation, seine hochinteressante Ausarbeitung „Wahlen in Wickrath“ vor. Nach ca. 80 min ging eine harmonisch verlaufende Versammlung zu Ende.

12.Mrz

Heute konnte Norbert Degen, der mit Uli Schröders, unsere Musikwoche vorbereitet, in der Sparda-Bank West einen Zuschuss von 1.000,00 € für die Durchführung der Veranstaltungen entgegennehmen. Einen Dank an die Sparda-Bank und den unermüdlichen Einsatz von Norbert Degen.

11. Mrz

Leider war der Umsatz und Gewinn durch schlechte Witterungsverhältnisse beim „Wickrather Vereine laden zum Advent auf den Lindenplatz“ in 2023 nicht allzu gut und hat damals den Gewinn zurückgehalten, in der Hoffnung, dass es in 2024 groß aufgestockt werden könne. Leider musste das Fest in 2024 wegen schlechter Wettervorhersagen abgesagt werden und die gebastelten Artikel etc. konnten dann im Rahmen der Adventsausstellung des HuVV im Nassauer Stall verkauft werden. Somit ist aus beiden Veranstaltungen ein Reingewinn von 1.500,00 € zustande gekommen. Bei der letzten AGENDA, am 11. März in der Herman van Veen-Schule wurde, wie vorher angekündigt, das Geld für Jugendarbeit an die teilnehmen den Vereine ausgeschüttet. Die Veranstalter freuen sich, trotz widrigen Wetterverhältnissen, dies Ergebnis erzielt zu haben. Auch wurde am 11. März festgelegt, dass am 06. Dezember, 2. Adventssamstag das Fest auf dem Lindenplatz wieder stattfinden soll.

12. Jan

Traditionsgemäß hatten wir heute wieder zu unseren Neujahrsgesprächen in den Nassauer Stall eingeladen. In diesem Jahr hatten wir die Vdk als Kooperationspartner gewinnen können.

11. Jan

Heute haben die fleißigen Hände der Vorstandsmitglieder die Weihnachtsbeleuchtung auf der Quadtstr wieder abgehangen

11. Jan

Anlässlich des 50-jährigen Stadtjubiläums ging die Choreografie mit dem Wickrather Wappen und Schloss, beim Topspiel Borussia gegen Bayern, um die ganze Welt

01. Jan Wir wünschen ein frohes 2025
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